WERNER MITTELSTAEDT - Zukunftsforscher und Zukunftsphilosoph

SMALL - Warum weniger besser ist und was wir dazu wissen sollten

Meine Leitsätze

Zukunftsforschung ist auch dazu da, Erkenntnisse über die komplexen gesellschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Zusammenhänge unserer Welt zu gewinnen. Daraus sollten Handlungsempfehlungen und Zukunftsbilder zur Gestaltung wünschenswerter Zukünfte abgeleitet werden.

Eine so verstandene Zukunftsforschung ist immer auch Philosophie.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen und historisch einmaligen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist die Zukunftsforschung aufgefordert, die Gestaltung der Lebenswelt im Sinne des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung zu fördern. Dafür sollte die Zukunftsforschung Zukunftsbilder liefern.

Zukunftsforschung sollte deshalb mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung verbunden sein.

Die Zukunft ist offen, wir wissen nichts über sie. Deshalb spricht die Zukunftsforschung von möglichen Zukünften. Wir können aber viele mögliche Zukünfte mitgestalten. Dabei sollten die Folgen unserer Handlungen so gut es geht einbezogen und respektiert werden. Um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu fördern, sind die Grenzen des Machbaren ethisch zu hinterfragen und gesellschaftlich zu reglementieren.

Zukunftsforschung kann dazu wertvolle Beiträge leisten.